Warum ist Entspannung so wichtig?

"Ein entspannter Mensch, ist ein gesunder Mensch"
(chinesisches Sprichwort)


Entspannung ist im Gegensatz zur Anspannung ein Zustand des Wohlbefindens, in dem Körper, Geist und Seele in Balance sind.

Normalerweise folgt auf jede Anspannung eine Phase der Entspannung, wobei im Körper Reaktionen zur Erholung ausgelöst werden, wie u. a. die Senkung der Atem- und Herzfrequenz. Bleibt diese Erholungsphase jedoch zugunsten der Anspannung über einen längeren Zeitraum aus und unser Körper läuft ständig auf Hochtouren, kann es sein, dass die Stresshormone nicht mehr komplett abgebaut werden. Das kann ernsthafte Folgen für unseren Körper nach sich ziehen wie z. B. Herz- und Kreislauferkrankungen, Depressionen und Diabetes.

Je länger dieser Anspannungszustand anhält, umso schwerer fällt es dem Menschen, sich zu entspannen, die eigene Mitte wiederzufinden und im Hier und Jetzt zu sein.
Die entspannende Wirkung des regelmäßigen Anwendens einiger Entspannungsverfahren ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Entspannungsmethoden wie Qigong, Tai Chi, Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung wirken ganzheitlich, d. h. sie haben einen positiven Einfluss auf das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden.

Entspannungsverfahren:
  • verbessern Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis
  • steigern das Arbeits- und Leistungsvermögen sowie die Kreativität
  • fördern Wohlbefinden
  • bauen Stress und Ängste ab
  • führen zu innerer Ruhe und Gelassenheit
  • stärken das Immunsystem
  • senken Blutdruck und Herzfrequenz
  • sorgen für eine langsamere und gleichmäßigere Atmung
  • lösen Muskelverspannungen
  • beruhigen die Hirnaktivität
  • beruhigen die Emotionen
  • senken den Cortisolspiegel
  • sorgen für eine Zunahme der Magenmotorik
  • können psychosomatische Beschwerden lindern.
 

Entspannungsmethoden


Qigong - Meditation in Bewegung

Qigong gehört zu den ältesten fernöstlichen Bewegungstherapien und ist eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Qigong bedeutet Übung mit der Lebensenergie (Qi = Lebensenergie, Gong = Übung). Durch bestimmte Bewegungen und Körperhaltungen, Atmung und Vorstellungskraft kann das Qi im Körper und um den Körper herum beeinflusst werden. Vor dem Üben versetzt man sich in einen meditativen Zustand, den sogenannten Qigong-Zustand.
Es gibt viele verschiedene Qigong-Stile. Bei mir können Sie Zhineng Qigong erlernen, eine der 11 anerkannten Formen des medizinischen Qigong.

 

 Meditation

"Ein Leben ohne Vergleichen und Messen ist Meditation."
(Krishnamurti, Das Licht in Dir)

Meditation wird in vielen Religionen als spirituelle Praxis ausgeübt mit dem Ziel der Erleuchtung. 
Meditation ist aber auch eine Entspannungstechnik. 
Aus den fernöstlichen Traditionen haben sich verschiedene Meditationstechniken entwickelt, die sich einteilen lassen in:

  • die stille Meditation - sie wird im Stehen, Sitzen oder Liegen und passiv ausgeführt, hier steht die absolute Stille im Mittelpunkt
  • die kozentrative Meditation - die Konzentration wird auf ein Objekt wie z. B. Atem, Mandala, Kerzenflamme, Mantra, Chakra etc. gerichtet
  • die Achtsamkeitsmeditation - hier werden aus der Distanz heraus alle Eindrücke wahrgenommen, der Meditierende ist nur Beobachter
  • die bewegte Meditation - hierzu gehören Tai Chi, Qigong, Yoga etc.
  • die geführte Meditation - hier wird der Meditierende durch die Meditation geleitet
  • die alltägliche Meditation - die Tätigkeiten des Alltags werden zum Meditationsobjekt

Für alle Meditationen gilt prinzipiell:
Man konzentriert sich auf etwas mit dem Ergebnis im Idealfall, dass man aufhört innerlich mit sich selbst zu reden.
Alle Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen sollen vergessen werden, um so in einen Zustand tiefer Entspannung und tiefen Friedens zu gelangen.
Die Wirkung einiger Meditationsmethoden ist wissenschaftlich belegt.

 

Progressive Muskelentspannung

Die progressive Muskelentspannung ist eine der bekanntesten Entspannungs- und Achtsamkeitsmethoden. Entwickelt wurde sie von Edmund Jacobsen, inzwischen sind weitere zahlreiche Varianten, vor allem mit kürzerem Zeitaufwand entstanden. Die stressabbauende Wirkung konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden.

Durch die progressive Muskelentspannung wird der Unterschied zwischen An- und Entspannung sehr deutlich gemacht, insbesondere für Menschen, die Schwierigkeiten in der Körperwahrnehmung haben und sich schlecht entspannen können, kann diese Methode sehr hilfreich sein. Durch den Ermüdungseffekt der Muskeln nach Anstrengung können Sie sich leichter und schneller entspannen und Verkrampfungen einzelner Muskelgrupen bewusster wahrnehmen.

 

Autogenes Training

Das Autogene Training wurde vom Berliner Nervenarzt Dr. Dr. h.c. Schultz aus der Hypnose heraus in den 1910er bis 1930er Jahren als Entspannungsmethode entwickelt. 
Beim autogenen Training versetzt man sich selbst mit Hilfe von formelhaften Sätzen, die mit bestimmten Vorstellungen verbunden sind, in einen Zustand tiefer Entspannung und Versenkung.

Egal für welche Entspannungsmethode Sie sich entscheiden, für alle gilt:

 

Nur regelmäßiges Üben führt zum Erfolg!

 


 
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letzte Änderung: 23.04.2024
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