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Franz Krommer - Quartett B-Dur op.46 für Fagott, 2 Violen und Violoncello - Nov16


Solo de Concert von Gabriel Pierné - Feb16


"Dos à dos" mit Laurens Zimpel & Raphael Sirch von Vinko Globokar - Nov15


Trio Fagotti Parlandi ( ehemals Adesa) mit Mozart, Kolbinger, Norris & Tschaikowski - Jul15


Fagottkonzert F-Dur für Fagott und Orchester - C.M.v.Weber- Feb15


Jazz Chaconne - M. Lussier - Dez14


W.A. Mozart Fagottkonzert  B-Dur KV 191 - II. Andante ma Adagio - Juni14


A. Vivaldi - Adagio aus dem Frühling der Vier Jahreszeiten - Juni14


DJbass+oon - November13


J.W. Michl Fagottkonzert - I. Allegro (Kadenz) - Juli13


Bartók Fagottsolo - August13


J.W. Michl Fagottkonzert Allegro-Adagio-Rondo.Allegro -Juli13


Das Vogelquartett - Juni13

Brillanz der Holzbläser

Stadler-Wettbewerb mit Augsburger Erfolg Von Manfred Engelhardt

Wie facettenreich Kammermusik der blasenden Zunft zu klingen vermag, präsentierte am Wochenende der 3. Anton-Stadler-Wettbewerb am Leopold-Mozart-Zentrum (LMZ).

Dass am LMZ derzeit hervorragende Bläser ausgebildet werden, zeigten besonders Klarinetten und Fagotte der Klassen Harald Harrer und Karsten Nagel. Ausgeschrieben für Holzbläser-Trio in beliebiger Besetzung (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Saxophon) und ausgelobt auch in anderen deutschen Hochschulen, gewann das Augsburger Trio Agnes Liberta, Luisa Hänsel (Klarinetten), Laurens Zimpel (Fagott) den 1. Preis (1500 Euro). Den zweiten Platz (je 600 Euro) teilten sich das Fagott-Trio Raphael Sirch, Laurens Zimpel, Johanes Stefaniak, ebenfalls LMZ-Bläser, mit Eszter Simon (Flöte), Anne Voit (Klarinette) und Raphael Winter (Oboe) von der Mainzer Musikhochschule.

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Die hochkarätig besetzte Jury trifft knappe Entscheidungen

Es waren enge Entscheidungen zwischen den sieben angetretenen Ensembles; die hochkarätige Jury mit Klarinettist Antonio Fraioli (Salerno), Olivier Tardy (Soloflötist an der Staatsoper München) und Musikwissenschaftler Prof. Franz Körndle waren denn auch „absolut begeistert" vom Niveau der jungen Bläser.

Im Abschlusskonzert brillierten die Sieger Liberta/Hänsel/Zimpel mit drei hinreißenden Genre-Miniaturen von L. Sima (*1967), die sie im Finale zusammen mit einer neoromantischen Suite von S. Henessy (1866 - 1929) zum Sieg gebracht hatten. Das Fagott-Trio Sirch/Zimpel/ Stefaniak ist ein organisch belebendes und präzise aufeinander abgestimmtes Klang-Phänomen und bewies sein Können unter anderem mit dem Spätklassiker F. H. Castil-Blaze (1784 - 1857).

Mit ganz anderen Klangfarben überzeugten die Mainzer: In skurrilen bis poetischen modernen Stücken - u.a. M. Arnold (1921 - 2006), H.-G. Körner - spielten sich Flöte, Klarinette und Oboe wunderbare Nuancen zu.

Auch die anderen Darbietungen der beiden Runden des Anton-Stadler-Wettbewerbs präsentierten ein spannendes Panorama von Mozart bis hin zur avantgardistischen oder swingenden Moderne.

aus der Augsburger Allgemeinen, 02.12.14

 


Fagotti Parlandi in St. Georg


Dass der Ortsteil von Gessertshausen eine besondere Beziehung zu dem außergewöhnlichen Instrument Fagott hat, das ist vor allem einer Person zu verdanken: dem Musikstudenten Raphael Sirch, selbst Fagottist. Der Margertshauser hat vermittelt, dass in diesem Jahr Professor Karsten Nagel mit seinem Ensemble Fagotti Parlandi, bestehend aus ihm und Fagottstudenten des Leopold-Mozart-Zentrums (LMZ) der Universität Augsburg, jetzt in der Pfarrkirche St. Georg in Margertshausen aufgetreten ist. Hervorzuheben war dabei die Moderation Lou Paquins, ebenfalls Fagottistin und Studierende am LMZ, die es dem Publikum leicht machte, der durchaus anspruchsvollen Musik zu folgen. Sie führte mit Charme und Witz durch das vielfältige Programm „Mozart bis Beatles".

Dieses begann mit einem sehr leichtfüßig und durchsichtig gespielten Mozarttrio (Matthias Löffelmann, Raphael Sirch und Laurens Zimpel). Dann folgte eine Komposition von Karl Kolbinger „Münchner Miniaturen" für Fagottquartett. Ein sehr witziges Stück, farbig von Paquin durch die Sätze „Die Schäffler tanzen", „Der alte Peter", „Schon wieder Fön", „Valentin-Paraphrase" geführt. Man hörte deutlich, dass Karsten Nagel eine besondere Verbundenheit zu dem noch lebenden Komponisten und Fagottisten Karl Kolbinger hat und dessen Gesamtwerk der Fagottkammermusik mit Fagotti Parlandi auf CD aufgenommen hat.

Nachdem ein „Polkaintermezzo" von Kolbinger folgte, um den unterschiedlichen Kompositionsstil des Münchner Meisters zu zeigen, präsentierten die vier Fagottisten Arrangements unterschiedlicher Musikstile äußerst farbenreich und charakteristisch. Lou Paquin formte dazu eine bildhafte Erzählung eines Liebespaares, das durch Höhen und Tiefen ging. Die Geschichte begann in Wien mit der „Pizzicatopolka", gefolgt von einem Konzertwalzer „Horch, schon rumpelt der Bass" – bei Fagotti Parlandi natürlich das Kontrafagott – über einen „Marsch" zu „Nessun Dorma", ein musikalischer Höhepunkt an Klangraffinesse des Abends: Man wurde hineinversetzt in einen Opernabend von Giacomo Puccini.

Noch nicht genug des Klangbadens, denn danach konnte man mit dem Liebespaar bei Glenn Millers „Moonlight Serenade" in eigenen romantischen Erinnerungen schwelgen. Durch einen Wirbelsturm der Gefühle mit den Arrangements „Mean to Me" und „The Talk of the Town" endete es in einem rauschenden Hochzeitsfest und mit einem „Galopp". Natürlich hielt Fagotti Parlandi sein Versprechen „Mozart bis Beatles" und rundete mit der Zugabe „Yesterday" von Lennon/McCartney das Konzert ab. Das Publikum war begeistert, wie ein reines Fagottensemble einen Konzertabend so spannend füllen konnte. Die Instrumente schienen, wie der Name Fagotti Parlandi vorgibt, tatsächlich miteinander zu sprechen. Langer Applaus ließ die Künstler nicht gehen, und so war noch ein besonderes Schmankerl zum Abschluss zu hören: ein wunderschöner Ländler aus dem Allgäu.


Trio tremotion für Live-Music-Now



„Wenn Ruhe eintritt, ist der Saal gleichmäßig von Köpfen gefurcht, und man kann in allen Reihen die Ohren der Zuhörer vor Neugierde wachsen sehen."

Ingeborg Bachmann


 
"Am lautesten stoßen jene Musikkritiker ins Horn, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben."
Ulrich Erckenbrecht
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