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Proteste und Demonstrationen, wie denkst Du als Christ darüber?

Täglich hören und sehen wir in den Nachrichten und Medien, das auf Teilen unseres Globus sich Menschen versammeln um zu Protestieren, Demonstrieren oder sogar Revolutionen zu beginnen.

Warum ist das so?

Hier sind einige mögliche Gründe:
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  • Soziale Unzufriedenheit
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  • Ein bestimmter Auslöser
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  • Die Lage/Situation von Armen
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  • Das Bestehen von Unrecht
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  • Widerstand gegen geplante Bauprojekte
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  • Polizeigewalt gegen Bürger
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  • Unterdrückung von Menschenrechten
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  • Meinungen für oder gegen Meinungsfreiheit

Es könnten noch viele weitere Gründe angeführt werden, doch das würde jeden Rahmen sprengen.

Nicht alle Demonstrationen / Aktionen führen zum Erfolg. Auch ist es manchmal so, das selbst gegen friedliche Aktionen in einigen Staaten der Erde mit Härte von Seiten der Regierung und der Polizei durchgegriffen wird. Am schlimmsten ist es, wenn das Ergebnis verletzte Menschen sind oder Menschen sogar getötet wurden. Dies führt nicht selten zu erneuten Demonstrationen und Aktionen.

Man muß aber auch zugeben, das manche Dinge und Situationen in der Welt sich gebessert haben oder geändert wurden aufgrund solcher oben genannten Aktionen. Aber selbst dann kommt es irgendwann wieder dazu, das Andersdenkende neue Widerstandsaktionen planen und durchführen. Es scheint ein endloser Kreislauf zu sein.
Wir Christen wünschen uns natürlicherweise ein Leben ohne Ungerechtigkeit, Korruption und Unterdrückung. Wir leiden mit unseren Mitmenschen und sind von allem was in der Welt geschieht nicht ausgenommen.

Allerdings sollte sich unsere Denkweise von denjenigen unterscheiden, die keine Christen sind und nicht an Jesus Christus als ihren Erlöser und Befreier glauben.
Wir vertrauen darauf was Gott in der Bibel uns versprochen hat. In einem Bibelvers wird uns versichert:


12“Denn er wird den Armen retten, wenn er um Hilfe schreit, Und den Elenden der keinen Helfer hat. 13 Über den Geringen und Armen wird er sich erbarmen......(Psalm 72:12,13 Schlachter 2000)

Die Bibelübersetzung “Neue Welt Übersetzung” schreibt dieses Versprechen so:


„Er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen.”

Können wir diesem Versprechen oder dieser Prophezeiung glauben schenken? Jesus Christus unser Herr forderte seine Jünger auf darum zu beten. Denn als er auf der Erde lebte zeigte er durch seine Wundertaten und durch die Lehre die er lehrte, was Gott alles für die Menschen erreichen kann und will. Jesus lehrte seine Jünger zu beten. Dieses Gebet ist uns Christen unter dem Begriff “Vater unser” bekannt.

Im Bibelbuch Lukas 11 Vers 2-4 heißt es:


Da sprach er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater , der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns täglich unser nötiges Brot! Und vergib uns unser Sünden, denn auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist! Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen!

Das “Vater unser ist das im Christentum am weitesten verbreitete Gebet. Es ist das meist gesprochene Gebet der Christen in aller Welt. In diesem Gebet hat soviel Inhalt, das man ein tausendseitiges Buch darüber schreiben könnte und es würde immer noch nicht alles vom Gebet beinhalten.

Wir möchten uns daher auf unser Thema konzentrieren. Im Gebet beten wir “Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden.”
Selbstverständlich sind auch wir Christen darauf aus, das es uns gut geht und wir ein ruhiges und angenehmes Leben führen können. Wenn dies plötzlich nicht mehr möglich ist oder möglich erscheint, dann werden wir vieles daransetzen dies zu ändern.
Manche ernsthafte Christen beteiligen sich an eingangs erwähnten Aktionen, doch wissen sie, das egal was passieren mag, die perfekte Lösung nur durch das Reich Gottes kommen kann. Jesus Christus ist der König dieses Reiches.

Es wird dann gemäß Offenbarung 21:3-5 folgendes geschehen:


Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! (Schlachter 2000)

Als gläubige Christen befinden wir uns mittendrin in einem riesigen Widerspruch. Wir sehen und spüren was in unserer Welt alles so passiert. Gleichzeitig spüren wir die Verbindung zu Gott und erleben wie er durch seinen Sohn und unseren Herrn Jesus in uns wirkt. Andererseits fühlen wir uns hilflos in einer - so wie es oft aussieht - immer gottloser werdenden Welt, die ihre eigenen Regeln hat, die Gott außen vor lässt.

Wenn uns klar wird, was wir mit der Bitte "Dein Reich komme" alles erbitten, werden wir damit beginnen jeden Tag alles zu tun (alles was im Einklang mit Gottes und Jesu Willen ist), was in unserer Macht steht, die Welt wenn möglich ein klein wenig menschlicher und gottgefälliger zu gestalten – Tag für Tag aufs Neue, ohne zu resignieren, weil wir mit Bestimmtheit wissen, was die Zukunft bringen wird.

Aus diesem Grund verhalten wir uns so, wie es unser Herr und Erlöser Jesus Christus es von uns erwartet. Wir orientieren uns an ihm, wir vertrauen und verlassen uns nur auf ihn. Trotzdem haben wir das Recht alle gesetzlich rechtlich zulässigen Mittel zu nutzen, um unser Leben im Bewußtsein Gott und Jesus zu erfreuen so zu gestalten das wir ein reines Gewissen vor Gott bewahren.

Der Apostel Paulus gab den römischen Christen im Bibelbuch Römer Kapitel 13 folgenden Rat:


1 Jeder soll sich den Behörden und Amtsträgern des Staates unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt; jede ist von Gott eingesetzt.

2 Wer sich also den Regierenden widersetzt, handelt gegen die von Gott gegebene Ordnung und wird dafür von ihm verurteilt werden.

3 Wer gut und richtig handelt, braucht die staatliche Macht ohnehin nicht zu fürchten; das muss nur, wer Böses tut. Wollt ihr also ohne Angst vor Bestrafung leben, dann tut, was richtig und gut ist, und euer Verhalten wird Anerkennung finden.

4 Die Staatsgewalt steht im Dienst Gottes zum Nutzen jedes Einzelnen. Wer aber Unrecht tut, muss sie fürchten, denn Gott hat ihr nicht ohne Grund die Macht übertragen, Strafen zu verhängen. Sie handelt im Auftrag Gottes, wenn sie unbestechlich alle bestraft, die Böses tun.

5 Es sind also zwei Gründe, weshalb ihr euch der staatlichen Macht unterordnen müsst: zum einen, weil euch sonst das Urteil Gottes droht, zum andern, weil schon euer Gewissen euch dazu auffordert.

6 Die Vertreter des Staates üben ihren Dienst im Auftrag Gottes aus, deshalb zahlt ihr ja auch Steuern.

7 Gebt also jedem, was ihr ihm schuldig seid. Zahlt die Steuern, die man von euch verlangt, ebenso den Zoll. Unterstellt euch der staatlichen Macht und erweist denen, die Anspruch darauf haben, den notwendigen Respekt.

8 Bleibt keinem etwas schuldig! Was ihr einander allerdings immer schuldet, ist Liebe. Wer nämlich seine Mitmenschen liebt, der hat Gottes Gesetz erfüllt.

9 Die Gebote: »Du sollst nicht die Ehe brechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; begehre nicht, was anderen gehört« und alle anderen Gebote sind in einem Satz zusammengefasst: »Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.«

10 Denn wer seinen Mitmenschen liebt, tut ihm nichts Böses. So wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt.

11 Liebt also eure Mitmenschen, denn ihr wisst doch, dass es an der Zeit ist, aus aller Gleichgültigkeit aufzuwachen. Unserer endgültigen Erlösung sind wir jetzt näher als zu Beginn unseres Glaubens.

12 Bald ist die Nacht vorüber, und der Tag bricht an. Deshalb wollen wir uns von den Taten trennen, die zur Dunkelheit gehören, und uns stattdessen mit den Waffen des Lichts rüsten.

13 Lasst uns ein vorbildliches Leben führen, so wie es zum hellen Tag passt, ohne Fressgelage und Saufereien, ohne sexuelle Zügellosigkeit und Ausschweifungen, ohne Streit und Eifersucht.

14 Legt all das ab und zieht Jesus Christus wie ein neues Gewand an: Er soll der Herr eures Lebens sein. Darum passt auf, dass sich nicht alles um eure selbstsüchtigen Wünsche und Begierden dreht!
(Bibel Hoffnung für Alle)


Die Erörterung entspricht der Meinung des Autors und seiner biblischen Erkenntnis.
Autor: Robert Weiß
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Bildquelle: Pixabay

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