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Aktueller Artikel

Immer in der ersten Woche eines Monats wird hier ein aktueller Artikel veröffentlicht. Nachdem ein neuer Monat beginnt wird der bisherige Artikel im Bereich
"Thema des Monats (Archiv)" archiviert.  

Die nachfolgende Erörterung entspricht der Meinung des Autors und seiner biblischen Erkenntnis.

Autor: Robert Weiß

©2020, Robert Weiß, all rights reserved

 

Wie sieht unsere Zukunft aus?

Im Gespräch mit unseren Mitmenschen erfahren wir sehr viel über Hoffnungen, Pläne aber auch über Probleme, Sorgen und vieles mehr. Junge Menschen möchten Karriere machen oder eine Familie gründen.

Dann gibt es diejenigen die wie es scheint bereits alles erreicht haben, was sie sich gewünscht haben. Die älteren freuen sich auf die bevorstehende Rentenzeit um mehr Zeit für sich und die Familie zu haben. Jeder von uns hat Bedürfnisse und Ziele. Solange die Gesundheit uns nicht schwächt und schädigt, planen wir für uns eine schöne Zukunft.

Doch in den Gesprächen mit unseren Mitmenschen hören wir oft auch sorgenvolle Gedanken wie zum Beispiel:

Verschiedene Verbrechen haben zugenommen 

Migranten werden gegenüber den Einheimischen bevorzugt behandelt 

Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg

Frauen trauen sich nicht mehr auf die Straße weil sie Angst haben einem Verbrechen zum Opfer zu fallen 

Rechts- und Linksextremismus nimmt zu, das bereitet Sorgen 

Wegen dem Klimaschutz verlieren viele ihre Arbeitsplätze

Die Lebensmittel werden immer teurer, wer kann sich das leisten

In vielen Ländern herrschen Krieg oder Bürgeraufstände 

Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren 

 

Alle diese Dinge und Gedanken beschäftigen die Menschen und beeinflussen ihre Planung für die Zukunft.

Doch wie sieht unsere Zukunft aus?

Wird sie wirklich so negativ und schlecht wie man uns das glaubhaft machen möchte?

Christen fragen sich diesbezüglich: “Was sagt die Bibel über unsere Zukunft?”

Als Jesus auf der Erde lebte, bereitete er seine Jünger auf die Zukunft vor! Im Bibelbuch Matthäus Kapitel 24:3-8:

3...Welches Ereignis wird dein Kommen und das Ende der Welt ankündigen?«

4 Jesus antwortete: »Lasst euch von keinem Menschen täuschen!

5 Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin der Christus, der von Gott erwählte Retter!‹ Und so werden sie viele in die Irre führen.

Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende.

7 Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte und Erdbeben geben.

8 Das alles ist aber erst der Anfang – so wie die ersten Wehen bei einer Geburt.«

Auch im Bibelbuch Lukas finden wir etwa die gleichen Worte und Gedanken. Lukas 21:7-19:

7 Die Jünger fragten ihn: »Lehrer, wann wird das geschehen? Welches Ereignis wird ankündigen, dass diese Dinge bevorstehen?«

8 Jesus antwortete: »Lasst euch von keinem Menschen täuschen und verführen! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin es – der Retter, auf den ihr wartet!‹ Und sie werden verkünden: ›Jetzt ist die Zeit gekommen!‹ Lauft ihnen nicht nach!

9 Ihr werdet von Kriegen und Unruhen hören. Aber lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das alles muss geschehen, aber das Ende kommt noch nicht sofort danach.«

10 Dann sagte er zu ihnen: »Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen.

11 Es wird schwere Erdbeben geben und in vielen Teilen der Welt Hungersnöte und Seuchen. Schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel werden gewaltige Erscheinungen zu sehen sein.

12 Aber noch bevor sich das alles ereignet, wird man euch verfolgen. Nur weil ihr zu mir gehört, werden sie euch festnehmen, in den Synagogen vor Gericht stellen und euch ins Gefängnis werfen. Ja, vor Königen und Machthabern werdet ihr verhört werden.

13 Aber dadurch habt ihr Gelegenheit, meine Botschaft zu bezeugen.

14 Denkt daran: Ihr sollt nicht schon vorher darüber nachgrübeln, wie ihr euch vor Gericht verteidigen könnt.

15 Denn ich selbst werde euch Weisheit geben und euch zeigen, was ihr sagen sollt. Dem werden eure Gegner nicht widersprechen können.

16 Selbst eure nächsten Angehörigen, eure Eltern, Geschwister, Verwandten und Freunde werden euch verraten und euch verhaften lassen. Einige von euch wird man in den Tod schicken.

17 Alle Welt wird euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt.

18 Aber ohne Gottes Willen wird euch kein Haar gekrümmt werden.

19 Bleibt standhaft, dann gewinnt ihr das ewige Leben.«


Jesus bereitete seine Jünger darauf vor, das schwere Zeiten auf sie zukommen würden. Aus der Geschichtsschreibung wissen wir, das die Christen im ersten Jahrhundert eine sehr schlimme Zeit der Verfolgung und Vernichtung erlebten. Somit begannen sich seine Worte zu erfüllen. Doch wie er selbst sagte, würde das erst der Anfang sein. 

In beiden Bibelbüchern (Matthäus und Lukas), weißt er auf Kriege und Aufstände hin. Wenn wir so die Geschichte der Menschheit seit dem Hinrichtungstod Jesu betrachten, erkennen wir, das sich seine Worte bis heute bestätigen. Denn wir hören immer noch von Kriegen, Erdbeben, Seuchen und von vielen Menschen die Hungern. Doch gibt es einen bedeutsamen Unterschied seit dem 1.Jahrhundert. 

Was für Einen? Wir leben heute im 21. Jahrhundert, somit mehr als 2000 Jahre nach Jesu Worten. Wir leben nicht mehr am Anfang dieser Geschehnisse. 

Jesus verglich das Ganze mit den Wehen vor der Geburt eines Kindes. Diese Wehen dauern nicht ewig an. Zu einem bestimmten Zeitpunkt sind die Wehen zu Ende und das Kind ist da. 

Aus diesem Grund können wir überzeugt sein, das die Geschehnisse die Jesus erwähnte und die wir jetzt miterleben bald beendet sind. Weil sie enden wie eine Wehe endet. Nach den Wehen kommt das Kind zum Vorschein.
 

Was geschieht aber wenn die Ereignisse enden von denen Jesus sprach?

Lukas 21:27- 28 gibt die Antwort:

27 Und dann werden alle sehen, wie der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommt.

28 Deshalb: Wenn sich dies alles zu erfüllen beginnt, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Rettung steht kurz bevor.«

 

Nach den ganzen Ereignissen wird Jesus “der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit” kommen. Im Bibelbuch Offenbarung wird gezeigt, das Jesus dann Gottes Plan welchen er mit der Menschheit hat erfüllen wird.
In Offenbarung 21:1-7 wird dies wie folgt beschrieben:

1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da.

2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam.

3 Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst[1] in ihrer Mitte leben.

4 Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.«

5 Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh doch, ich mache alles neu!« Und mich forderte er auf: »Schreib auf, was ich dir sage, alles ist zuverlässig und wahr.«

6 Und weiter sagte er: »Alles ist in Erfüllung gegangen. Ich bin der Anfang, und ich bin das Ziel, das A und O. Allen Durstigen werde ich Wasser aus der Quelle des Lebens schenken.

7 Wer durchhält und den Sieg erringt, wird dies alles besitzen. Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Kind sein.

8 Furchtbar aber wird es denen ergehen, die mich feige verleugnen und mir den Rücken gekehrt haben, die ein Leben führen, das ich verabscheue, den Mördern und denen, die sexuell unmoralisch leben, allen, die Zauberei treiben und Götzen anbeten, den Lügnern und Betrügern. Sie alle werden in den See aus brennendem Schwefel geworfen. Das ist der zweite, der ewige Tod.

Ist das nicht eine herrliche schöne Zukunft? Bestimmt. Der Schreiber des Bibelbuches Offenbarung war so begeistert von dieser schönen Zukunft, das er mit den Worten aus Offenbarung 22:20 und 21 dieses Buch beendete:

20...Ja, komm, Herr Jesus!

21 Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit allen!

Sagen auch wir “Ja, komm, Herr Jesus”.
Freuen wir uns auf diese Zeit und sehnen wir sie herbei, während wir weiter auf unseren Glauben an Jesus und seinen Vater achten.

Nichts kann unser gutes Verhältnis zum himmlischen Vater und zu unserem Herrn Jesus zerstören. Unser Glaube ist auf Liebe zu ihnen aufgebaut, aus diesem Grund vertrauen wir ihnen und machen uns keine übermäßigen Sorgen, wenn wir täglich mit negativen Nachrichten konfrontiert werden. Wir wissen das unsere Zukunft die Schönste und Herrlichste sein wird.

Danken wir unserem Herrn Jesus auch unserem himmlischen Vater dem allmächtigen Gott für den zuversichtlichen, tröstlichen und herrlichen Ausblick in unsere Zukunft. Nur durch diese beiden Höchsten wird diese Zukunft Wirklichkeit werden. 


Quelle: Glaube-Bibel-Religion.de

Bibelquelle: Hoffnung für Alle


 

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