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Jesus der Vater?

Liebe Leser,
in Jesaja 9:6 heißt es:


Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.

Hier wird voraussagend von unserem Herrn Jesus Christus gesprochen. Interessant ist, das er Ewig-Vater genannt wird.

Wer nennt ihn so? Sehen wir Jesus als unseren Vater an?

Andere Bibelübersetzungen sagen
"Vater der Ewigkeit".

Wenn Jesus ein Vater, - genauer gesagt - unser Vater ist, dann sollten wir auch mit unserem Vater sprechen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, das Jehovas Zeugen Jesus Christus nicht als Vater sehen oder akzeptieren.
Doch er ist Vater in dem Sinn, das er durch seinen Erlösungstod am Holz/Kreuz es ermöglicht hat, das Menschen Leben erhalten.

Wenn man diesen Gedanken weiter verfolgt ist Jesus Christus laut der Bibel unser Vater und somit wäre der Vater von Jesus unser Großvater.
Warum dürfen wir dann den allmächtigen Gott im Himmel auch Vater nennen?
Weil hier das patriachalische Prinzip in Kraft tritt.

Zur Zeit der Patriarchen wurde der Großvater immer als Vater angesehen. Als Beweis das dies wirklich zutrifft, reicht es aus wenn wir daran denken wie oft in der Bibel folgende Worte zu lesen sind:
"Hört, oh ihr Söhne Israels..." .
Israel war der zweite Name von Jakob. Also steht dort: "Hört, oh ihr Söhne Jakobs..."

Auch hier wird der Stammvater (Ur, Ur, Ur... Großvater) als Vater bezeichnet. Und die Israeliten als seine Söhne, statt Ur, Ur, Ur... Enkel.

Der Unterschied für uns heute ist, das Jesus niemals darauf pochte für diejenigen die an ihn glauben oder glaubten, als Vater angesprochen zu werden. Nein, vielmehr sprach er davon, das sie Kinder Gottes sein würden. Denn er wußte das sein Vater der allmächtige Gott, alle Kinder Jesu auch als seine betrachtet.

Trotz alldem muß ergänzend dazu gesagt werden, das Jesus seine Aufgabe als Vater sehr ernst nimmt. Dies erkennen wir an seinen Äusserungen die wir in Matthäus 11:25-30 und in Kapitel 28:20 nachlesen können. Dort sagt er:


25 Zu der Zeit betete Jesus: »Mein Vater, Herr über Himmel und Erde! Ich preise dich, dass du die Wahrheit über dein Reich vor den Klugen und Gebildeten verborgen und sie den Unwissenden enthüllt hast. 26 Ja, Vater, das war dein Wille, so hat es dir gefallen. 27 Mein Vater hat mir alle Macht gegeben. Nur der Vater kennt den Sohn. Und nur der Sohn kennt den Vater und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. 29 Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben. 30 Das Joch, das ich euch auflege, ist leicht, und was ich von euch verlange, ist nicht schwer zu erfüllen.«
Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!«
(Bibel Hoffnung für Alle)

Jesus war nicht überheblich, als er das Angebot aus Mat. 11:25-30 machte, mit unseren Bürden und Lasten doch direkt zu ihm zu kommen.
Nein er bekräftigte seine zukünftige Hilfe durch die Worte aus Mat. 28: 20:


"Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!"

Welches zeitlich unbegrenztes Gewicht doch sein Angebot aus Mat. 11 durch Mat. 28 erhält, vertrauensvoll bis zum Abschluss des Systems der Dinge /das Ende dieser Welt mit unseren Lasten auch zu ihm kommen zu dürfen. Auch Jesus unser Herz auszuschütten.

Zusammenfassend kann daher gesagt werden:
Wir sind berechtigt mit Jesus und dem allmächtigen Gott zu sprechen. So wie wir auch ganz selbstverständlich mit unserem Vater und Großvater über unsere Freuden und Leiden sprechen würden. Dadurch zeigen wir, das Jesus und Gott zum Mittelpunkt unseres Lebens gehören.

Quelle: Glaube-Bibel-Religion.de

 

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